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Infrarot- und Katalytöfen

Die erste und somit auch meist gestellte Frage soll hier vorab erklärt werden:

Was ist der Unterschied zwischen Infrarotöfen und Katalytöfen?

Generell arbeiten beide Öfen mit einem Katalysator (Reaktionsbeschleuniger). An der Keramikoberfläche dieses Katalysators wird das Ausgangsprodukt Propan-Butangas zu Wärme umgewandelt. Beim Katalytofen geschieht dies auf der sogenannten Katalytmatte, ein weiches, vliesähnliches Material, das aus einer Mischung aus Quarz und Keramik besteht. Die hierauf erzeugte Wärme verteilt sich langsam steigend im Raum. Durch Materiebewegung, z.B. Luftzirkulation wird die Wärme im Raum verteilt.

Beim Infrarotofen wirkt ein perforiertes Keramikbrennfeld als Katalysator. Hinter diesem Katalysator verbirgt sich ein Metallreflektor, der die Verbrennungswärme nach vorne wirft. Der Vorteil: Ein Infrarotofen kann dank 4200 W in kürzester Zeit einen bestimmten Bereich eines Raumes erwärmen. Da bei einem Infrarotofen die Wärme per Wärmestrahlung übertragen wird ist diese Art zu Heizen angenehmer für z.B. Allergiker, da kein Hausstaub durch Luftzirkulation aufgewirbelt wird.

Sicherheitshinweis:

  • Infrarot- und Katalytöfen dürfen in Wohnungen oder ähnlichen Nutzungseinheiten verwendet werden, sofern der Rauminhalt des Aufstellungsraumes mindestens 40 m³ ( z.B. 4 x 4 x 2,5 m) beträgt und ausreichend belüftet ist.
  • Die Öfen dürfen nicht in Hochhauswohnungen, Kellern, Räumen unter Erdgleiche, Bade- und Schlafzimmern, Fahrzeugen wie Wohnwagen und Wohnmobile, Booten sowie nicht in Räumen betrieben werden, in denen sich bereits eine Flüssiggasflasche befindet.

 


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